Medizinische Übersetzungen
SPEZIALÜBERSETZUNGEN
Die hochwertige Übersetzung von medizinischen Fachtexten erfordert neben dem Fachwissen der im betreffenden Fachgebiet tätigen Ärzte, Pharmazeuten, Biologen auch exzellente Sprachkenntnisse. Aus diesem Grunde nehmen wir Abstand von solchen Übersetzern, die in ihrer Bewerbung als Betriebswirtschaftler oder Maschinenbauingenieur auch den Fachbereich medizinische Übersetzungen angeben.
Unsere medizinischen Übersetzungen werden unter Berücksichtigung der Empfehlungen der Europäischen Union, der Anforderungen der EMEA (European Medicines Agency - Europäische Arzneimittelagentur) an die Qualitätssicherung sowie unter Anwendung der ungarischen Begriffe von „Standard Terms“ erstellt.
Aus dem Ausland stammende Arznei- oder Heilmittel dürfen erst dann in Ungarn in Verkehr gebracht werden, wenn ihre Anwendungsvorschriften, Packungsbeilagen und Verpackungsinformationen ins Ungarische übersetzt und dem Nationalen Institut für Pharmazie (OGYI) zur Genehmigung eingereicht wurden.
Für diese Packungsbeilagen gelten strenge formelle und inhaltliche Anforderungen. Die wichtigsten:
Die Gewährleistung der maximalen Texttreue ist ein grundlegendes Kriterium.
Einheitliche Orthographie in Begleitdokumenten: entweder hypertonia (Hypertonia) oder hipertónia (Hypertonie) in den Anwendungsvorschriften, in einem Dokument darf jedoch nur eine Schreibweise vorkommen. In der Packungsbeilage darf allerdings neben dem ungarischen Begriff magas vérnyomás (Bluthochdruck) – wenn es unerlässlich ist – nur die phonetische Form hipertónia (Hypertonie) stehen.
Die lateinische Schreibweise ist bei Fachwörtern/Fachtermini zu bevorzugen, wobei jedoch immer abzuwägen ist, ob sich nicht etwa die ungarische Schreibweise des betreffenden Wortes bzw. des Begriffes in der ungarischen Fachsprache etabliert hat (z. B. infekció (Infektion), szívinfarktus (Herzinfarkt), indikáció (Indikation), kapilláris (Kapillare), mikroflóra (Mikroflora), baktérium (Bakterie), vírus (Virus)).
Zu beachten ist auch, dass bei Mischwörtern, d. h. zusammengesetzten ungarischen und Fremdwörtern nur eine Schreibweise Anwendung findet (Beispiel: tüdőödéma (Lungenödem) und nicht tüdő-oedema (Lungen-Oedem) oder tüdőoedema (Lungenoedem)). Diesbezüglich enthält das vom Akademischen Verlag Budapest herausgegebene Medizinische Wörterbuch in der Praxis gut verwendbare Empfehlungen.
Bei Wirkstoffnamen ist die ungarische phonetische Schreibweise zu bevorzugen (z. B. nátrium-klorid (Natriumchlorid), biszakodil (Bisacodyl), eritromicin (Erythromycin)).
Bei den Arzneiformen, Lagerungs- und Darreichungsformen bzw. -arten finden die entsprechenden ungarischen Begriffe von „Standard Terms” gemäß den zu Arzneimittelqualität und Gesundheitsfürsorge erlassenen Richtlinien der Europäischen Union Anwendung.
In für Ärzte bestimmten Dokumenten (Protokollzusammenfassungen, Anwendungsvorschriften, Produktinformationen, Schulungsmaterial für Arzneimittelvertreter) ist die konsequente Anwendung der lateinischen Schreibweise, auch bei einzelnen gemeingültigen Fachtermini (arteriosclerosis (Arteriosklerose), thrombosis (Thrombose)) gängig. Bei anatomischen, pathologischen, physiologischen und histologischen Bezeichnungen sowie den Namen von Krankheitserregern, Krankheitsnamen, OP-Verfahren und geschützten Arzneimittelnamen ist ebenfalls die lateinische Form gebräuchlich.
Wir bieten Medizin-Übersetzungen in sämtlichen Fachgebieten des Gesundheitswesens und auch die einschlägigen juristischen, wirtschaftlichen, technischen Dokumente werden kompetenten Fachübersetzern anvertraut und dann von Experten der jeweiligen Fachgebiete in Bezug auf ihre klinische Terminologie lektoriert (z. B. Verträge über klinische Untersuchungen bedürfen eines qualifizierten Übersetzers mit Erfahrung im Bereich der Übersetzung von juristischen Dokumenten).
Ausgewählte Fachbereiche:
- Vorträge für wissenschaftliche Konferenzen,
- medizinische Artikel für Fachzeitschriften, Mitteilungen, wissenschaftliche Arbeiten,
- Krankheitsgeschichten, Ambulanzblätter, Entlassungsberichte, Befunde,
- Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln,
- Bedienungsanleitungen für medizinische Geräte, Anlagen,
- Beschreibungen für medizinische Hilfsmittel,
- Anwendungsvorschriften, Verpackungsinformationen, Packungsbeilagen,
- Schreiben/Genehmigungen von OGYI (Nationalen Institut für Pharmazie), Gutachten von ETT (Wissenschaftlicher Gesundheitsrat),
- Protokolle von klinischen Untersuchungen,
- Patienteninformationen und Zustimmungserklärungen,
- von Krankenversicherungen im Ausland (Krankenkassen) geforderte Formulare, Bescheinigungen,
- Webpräsenzen von Privatkliniken (Zahnarztpraxen, Augen-Laser-Kliniken, Plastische Chirurgie).
REFERENZEN
Egis Gyógyszergyár zRt.
Vereinbarung über Arzneimittellieferungen, Prozess der Arzneimittelherstellung
GlaxoSmithKline Biologicals Kft.
Arzneimittelbeschreibungen, pharmakologische Artikel, Verträge
Lilly Hungária Kft.
wissenschaftliche Artikel
Omikron Kft.
medizinische Messgeräte
Osram Kft.
medizinische Messgeräte
OTP Egészségpénztár
Versicherungs-Fachdokumente
Pfizer Kft.
Produktbeschreibungen, pharmakologische Artikel
Pharma Marketing Group Kft.
Marketingdokumente für medizinische Produkte
Pharma Nord Kft.
medizinische, wissenschaftliche Artikel
Sanofi-Synthelabo Rt.
Packungsbeilagen, Artikelübersetzungen
Pharma Nord Kft.
Packungsbeilagen, wissenschaftliche Artikel
Siemens zRt.
Beschreibung von medizinischen Messgeräten, Verträge
Teva Gyógyszergyár Zártkörűen Működő Rt.
Arzneimittelinformationen, Schulungsmaterial, Packungsbeilagen
Magyar
Deutsch
English
Українська




